Mitarbeiter kurz vor der Pensionierung - damit der Abschied gelingt!

Dem Mitarbeiter noch einmal Flügel verleihen

Mitarbeiter, die bald in Pension gehen, werden im Unternehmen unsichtbar. Sie haben keine Aufstiegschancen mehr, die Chefs werden immer jünger. Von Aus- und Weiterbildungen sind sie ausgeschlossen, meist auch von Team-Entwicklungs-Events. Weil sich das Investment nicht mehr auszahlt?

Vordergründig betrachtet, mag das stimmen. Die herkömmlichen Aus- und Weiterbildungsangebote passen nicht mehr so richtig. Weder fürs Unternehmen noch für den Senior-Mitarbeiter. Aber dennoch lässt sich das Gefühl, nun doch auch am Abstellgleis gelandet zu sein, nicht logisch wegargumentieren. Die Kränkungen, die dabei entstehen, wirken. Auch wenn niemand das wirklich bewusst so herbeigeführt hat und auch niemand es wirklich will.

Aber im Unternehmen muss natürlich alles gut organisiert weiterlaufen. Für Ersatz ist gesorgt, der Nachfolger ist schon designiert. Die Mannschaft verjüngt sich. Und bald wird es sein, als hätte es Herrn Maier oder Frau Müller nie gegeben.

Aber bei Herrn Maier oder Frau Müller schaut die Sache anders aus. Sie steuern auf einen gewaltigen Umbruch in ihrem Leben zu. Und das Gefühl, nicht mehr dazuzugehören beginnt bereits einige Zeit vor der Pensionierung. Keine Seminare oder Kurse mehr. Keine Projektleitungen mehr. Keine Degradierung aber Umschichtung der Aufgaben. Planungsmeetings finden ohne Herrn Maier und Frau Müller statt. Die jüngeren Semester werden sagen, das ist doch ganz natürlich. Und überhaupt nicht böse gemeint.

Herr Maier und Frau Müller sagen ja auch, es ist klar, dass es nicht mehr zielführend sei, dieses oder jenes mitzumachen.

Dennoch, das Gefühl, nicht (mehr) dazu zu gehören, kränkt. Und auch wenn es niemand will, die Kränkung bedeutet Verlust von Arbeitsleistung. Ähnlich wie bei Mobbing. Es ist oft tragisch mit anzusehen, wie über sehr lange Zeiträume diese Frustration Reibungsverluste, Know How-Verluste, Konflikte in den Abteilungen produziert und oft zu einem Abschied in Unfrieden führt.

Der Mitarbeiter hat damit schwer zu kämpfen. Man kann natürlich einwenden, dass er dafür selbst verantwortlich ist. Aber auch für das Unternehmen entsteht dabei massiver Schaden:

Know How Verlust. Keine Möglichkeit mehr, im Bedarfsfall auf den Mitarbeiter zugreifen zu können. Das Image als guter Arbeitgeber leidet auch, wenn die Verabschiedungskultur nicht

Angemessen ist.

Abhilfe schaffen kann ein spezielles Programm für angehende Pensionisten. Ein Programm das hilft, auf den bevorstehenden Umbruch vorzubereiten. Es ist ein Ausdruck von Wertschätzung, betriebliche Notwendigkeiten (nicht mehr ganz dabei sein können, aber trotz alledem bis zum letzten Tag alles brauchen) und die individuelle Notwendigkeiten (Hilfe bei der Vorbereitung und Bewältigung des Loslassens) zu einem betrieblichen Thema zu machen.

Kommen wir ins Gespräch! praxis@55plus-coach.com oder 0664 4101617

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MARIA TOPF

Senior Coach